glitten,
V.
›gleiten, (aus)rutschen‹.
Bedeutungsverwandte:
glipfen
schlipfern
schrecken
glitschen
Wortbildungen
glitächtig
schleimig
stinkend
glittersch
Belegblock:
Apherdianus
207
(Köln
1575
): Lubricare pedes in glacie, Auff dem eyß schricken / glitten / schlipffern.
Bömer, Pilgerf. träum. Mönch
6886
(rhfrk.
, um 1405
): War umb haist du [Pilger] gelaubt des rades | Der glytterssen lugenerynne | Muͤssikeit, der klapperynne?
Ebd.
10754
: Ich bin ein heßlich altwip, | glittechtig, | Wuste, stynckende und slymechtig.
Voc. Teut.-Lat.
l jr
(Nürnb.
1482
): Glitten glipffen. labere labi idem.