gleim,
der
,
gleimel,
das
;
zum Wort s.
Dwb
4, 1, 4, 8285
.
1.
›glühendes kleines Holzteilchen; Funke‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
glim
.

Belegblock:

Dreckmann, H. Mair. Troja
35, 10
(
oschwäb.
,
1393
):
us ainem clainen gleimel, daz in der aschen leit, mag wol ain grozz fiur werden.
2.
›Glühwürmchen‹ (oder ein vergleichbares Insekt).
Bedeutungsverwandte:
vgl.
gleisvogel
1,
glimchen
,
glimmendes würmlein
.

Belegblock:

Ehrismann, H. v. Trimb. Renner
18281
(
nobd.
,
um 1300
):
Glîmen nahtes sint genême | Und sind des tages widerzême.
Haage, Hesel. Arzneib.
11v, 7
(Hs. ˹
noobd.
/
md.
,
E. 15. Jh.
˺):
Ist der haren gevar als die kleyen der inen faren oder als dy gleymen, so ist der mensch sere zebrosten
(hierher?).
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
297, 20
(
oobd.
,
1349
/
50
):
VON DEM GLEIMEL. Cicendula ist der vliegen geslähtes, die scarabei haizent, und haizt cicendula ze däutsch ain gleimel. alsô mag auch scarabeus haizen ain gleim.
Schles. Wb.
1, 428
.