giesbette,
das
.
›Kanal, ausgemauertes Bachbett, durch das Hochwasser ablaufen kann‹;
zu
gies
;
giesse
 1;
giessen
(V.) 1,
bette
 3.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
güsbette
.

Belegblock:

Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu.
1, 73, 27
(
schwäb.
,
1653
):
Item gehört das vischwasser von dem gisbeth an des weyhers zue Lippach [...] biß zue dem Waldwisgraben [...] denen zue Lippach.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 250, 12
(
schwäb.
,
1546
):
wir sezen [...], daß all unßere einsäßen, [...], zue treiben und tretten haben, [...], all unser gebäu, es sey an brucken, an gießbetern an ställ.