2
geträchte,das
;–/-n
;zu
mhd.
trahte
›aufgetragene Speise‹
(Lexer
).2, 1493
›Ertrag des Erdbodens; aufgetragene Speise‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 1
aust
bau
baufechsnung
blume
getreide
gewächs
lese
Belegblock:
Hajek, Guͦte spise Vorr.
16
(rhfrk.
/nobd.
, um 1350
): wanne ez kan wol berihten | von manigerleie gerihten, | [...] | wie sie sich vereinen | vnd wie sie sich besachen, | daz sie klein gethrahte zvͦ hoher spise machen.
Mönch v. Heilsbronn. Fronl.
10a, 7
(nobd.
, E. 14. Jh.
): wann disev leut alles ir getrehte von dem ertreich haben gezogen.
Chron. Augsb.
8, 465, 22
(schwäb.
, zu 1564
): und ime innerhalb zwuo meil wegs, [...], ainiche getrachten gesotten oder gepratten speis von visch oder flaisch [...] aufsetzen lassen werde.