geserbe,
das
;zu
mhd.
sar
›Kriegsrüstung‹
geserwe
(Lexer
; diese Zuordnung im 1, 911
; 2, 607
Schweiz. Id.
in Frage gestellt).7, 1296
›Ausrüstung; Bestandteil der Ausrüstung des Armbrustschützen‹.
Wobd.
Sachlich unverständlich ist mir folgende Stelle bei
Rössler, Stadtr. Brünn XCV: „geserb“ ein „abergläubisches Mittel“, im Glossar (ebd., S. 419
) als ›Glückshelm‹ interpretiert; im Bezugstext heißt es: Membranulae admodum retis dispositae in quibus quandoque nascuntur pueri
.Belegblock:
Holtzmann, Gr. Wolfdietrich
1385, 4
(Hs. A. 15. Jh.
): Rostig ist min geserwe, des wolte ich haben rat.
Schnyder, Qu. Zürcher Wirtsch.
304, 43
(halem.
, 1404
/5
): iij lb [...] gaben wir Kuͦnrat Bamser umb Cx lb unschlit, kam in dú hút, die Kuͤni Sturm ze geserfen macht.
Ebd.
305, 3
: xiiij lb ₰ gaben wir Kuͤnin Tanner, von Cx geserfen und kocher ze machen. Item viij lb [...] gaben wir meister Hans von Veltkilch von Krappfen und geschmid an dú geserf, dú Kuͤni Tanner gemacht hat.
Welti, Stadtr. Bern
192, 20
(halem.
, E. 14.
/A. 15. Jh.
): Darzuͦ sol er ouch von dishin jerlichs zwey guͦti armbrest vnd zwey geserph geben.
Ebd.
471, 15
; Jelinek
297
.