geschwase,
Adj.;
zu
mhd.
geswâse
›heimlich‹
(
Lexer
1, 938
).
›heimlich‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
behaltlich
4,
geheim
(Adj.) 2,
handlich
2,
halbar
,
häling
(Adj.),
heimlich
7,
ingeheim
,
taugen
(Adj.),
2
taugenlich
1.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok.
11265
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
Der wille sprach geswase | Zu dem argen Sathanase: | ,Du vient mines sweizes!‘
Ders., H. v. Hesler. Nicod.
602
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
er [Judas] saget in vil geswase: | „Swen ich kusse, der ist Crist“.
Schweiz. Id.
9, 2214
.