geschwätzig,
Adj.
›schwatzhaft, geschwätzig‹, durchgehend negativ konnotiert.
Bedeutungsverwandte:
gesprechig
kläffig
prachtredig
redbar
redgebend
wortreich
ausbrüchig
gäkisch
geschnepper
kläffisch
Gegensätze:
verschwiegen
Wortbildungen:
geschwätzige
Belegblock:
Schwartzenbach
H vjv
(Frankf.
1564
): Geschwetzig. Redbar. Redgebend. Gesprechig. Wortreich. Gespreche. Prachtredig.
Franck, Decl.
352, 18
(Nürnb.
1531
): Dann werden die menschen mit mancherley anmuͦttung bewegt / also das dise vnsinnig / dise zanckisch / die andern leichtfertig / dise geschwaͤtzig / [...] werden.
Sachs
14, 211, 11
(Nürnb.
1522
): Die ist gschwetzig gleich einer hetzen, | Sie möcht dem teuffl ein seel abschwetzen.
Ebd.
17, 446, 38
(1557
): Erst schalt den raben | Umb sein böß geschwetzigen mund.
Henisch
129
(Augsb.
1616
): Ein geschwaͤtziger artzt / ist dem krancken ein sondere kranckheit.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
3, 17, 20
(Straßb.
1466
): wir gelerten schreiben allenthalben dy gedicht. daz geswetzig alt weib. der toͤrecht alt der klaffig sophist.
Schweiz. Id.
9, 2248
f.‒
Vgl. ferner s. v. baldgläubig
.