geschnäude,
das
;zu
mhd.
gesnöude
›Schnauben, Schwatzen‹
(Lexer
).1, 920
›Geschnaube, Geschnaufe, Gebrabbel‹.
Belegblock:
Klein, Oswald
82, 67
(oobd.
, um 1418
?): drisch das korn tag und nacht ! | erlass mich deins gesneude !
Ebd.
83, 32
(v. 1409
?): so hört man zwar ain süss gelöck | durch gross gesneud in kurzer frist
(Anspielung auf die Liebesszene).