geschied,
der
.
›Bezirk, Gebiet mit klaren Grenzen; Grenzlinie‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
art
(
die
) 6,
2
ban
5,
banhag
,
1
banschaft
,
bestand
6,
2
biet
,
1
gebiet
2,
gemarke
1,
gericht
I, 7,
grenze
1,
hatter
1,
hauptmanschaft
1,
term
1,
terminei
1,
territorium
.
Wortbildungen:
geschiedbaum
(a. 1577),
geschiedmarke
›Grenzzeichen‹,
geschiedwand
(a. 1564).

Belegblock:

Winter, Nöst. Weist.
2, 1030, 10
(
moobd.
,
M. 15. Jh.
):
wären sew [grünt] nicht pewleich und stiftleich, so sol der richter mit dem pharrër daselbs reden in des gerichts geschied das er das went.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
535, 3
(
m/soobd.
,
1638
):
hinumb auf die prün und geht das geschidt gleich under den obern prun so in Rabenstainer burkfrüdt ligt.
Ebd.
536, 12
:
Sechstens, auf die geschidtmarchen, alß rain und stain und zein, guete obacht halten, nit lassen abkumben.
Winter, a. a. O.
1, 433, 18
;
Schwäb. Wb.
3, 466
;
Öst. Wb.
2, 668
.