geschied,
der
.›Bezirk, Gebiet mit klaren Grenzen; Grenzlinie‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. art
die
) 6, 2
ban
banhag
1
banschaft
bestand
2
biet
1
gebiet
gemarke
gericht
grenze
hatter
hauptmanschaft
term
terminei
territorium
Wortbildungen:
geschiedbaum
geschiedmarke
geschiedwand
Belegblock:
Winter, Nöst. Weist.
2, 1030, 10
(moobd.
, M. 15. Jh.
): wären sew [grünt] nicht pewleich und stiftleich, so sol der richter mit dem pharrër daselbs reden in des gerichts geschied das er das went.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
535, 3
(m/soobd.
, 1638
): hinumb auf die prün und geht das geschidt gleich under den obern prun so in Rabenstainer burkfrüdt ligt.
Ebd.
536, 12
: Sechstens, auf die geschidtmarchen, alß rain und stain und zein, guete obacht halten, nit lassen abkumben.
Winter, a. a. O.
1, 433, 18
; Schwäb. Wb.
3, 466
; Öst. Wb.
2, 668
.