gescheibt,
gescheibelt,
auch mit Rundungs(schreibung) gescheubt,
Adj.
›kreisförmig, rund‹.
Bedeutungsverwandte:
rotund
rund
Syntagmen:
der mund g. werden, das königreich g. sein; der gescheib(el)te buchstabe / haufe / mund, die gescheib(el)te barille / büchse, das gescheib(el)te auge
.Belegblock:
Chron. Nürnb.
3, 167, 30
(nobd.
, 1488
): also ist das künigreich [Behaim] umgeben von Teutschen und ist gescheibelt, wiltu aber zwerich dardurch ziehen, so thustu es in dreien tagen.
Chron. Augsb.
4, 286, 19
(schwäb.
, v. 1536
): hat der kaiser auff dem Fronhoff vor seinem gemach ain grosen, gescheipten hauffen mit holtz laussen legen.
Kohler, Ickelsamer. Gram.
19, 31
(wohl ˹Augsb.
1. Dr. 16. Jh.
˺): das, o, ain runder gescheübleter buchstab, dan̄ in seiner nennung würdt der mundt gescheübelt vnnd rund geformiert.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
5, 226
Var. (Beleg kaum interpretierbar), Kohler, a. a. O.
9, 24
; Winter, Nöst. Weist.
1, 1025
; Schweiz. Id.
8, 66
; Schwäb. Wb.
3, 456
.