gersten,
girsten,
Adj.
›aus Gerste hergestellt, von Gerste‹;
zu
gerste
2.Syntagmen:
das brot g. sein
; die gerstene brühe, das gerstene bier / brot
[häufig] / mel
.Belegblock:
Bechstein, M. v. Beheim. Evang. Joh.
6, 9
(osächs.
, 1343
): Hi ist ein kind daz hât funf girstene
[
gerstenLuther
1545: ]
brôt und zwêne fische. Voc. Teut.-Lat.
l viijr
(Nürnb.
1482
): Gerstein ein ding von gersten.
Vetter, Pred. Taulers
146, 11
(els.
, 1359
): es sint och lúte und lebent och die wasser trinken und guͦt girstin brot essent.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
4, 19, 16
(Straßb.
1466
): vnd opffer daz opffer vmb sy das
.
x .
teil des maß des girstin melbs. Golius
336
(Straßb.
1579
): Polenta, dicke gersten bruͤ
[ebd. auch
gerstenbruͤ; dies als Kompositum zu
gerste 2].
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
413, 20
(oobd.
, 1349
/50
): ez ist auch gerstein mel zuo mangem pflaster guot.
Luther, WA
4, 608, 13
; Gropper. Gegenw.
12r, 20
; Stedtfeld, Roger-Glosse S.
65
; Mylius
C 5v
; Schwäb. Wb.
3, 426
.‒
Vgl. ferner s. v. ascherbrot
.