gericke,
gerik,
das
;zur etymologischen Einordnung s.
Schweiz. Id.
; 6, 817
Dwb
.4, 1, 2, 3687
1.
›genießbare Eingeweide des Schlachtviehs‹.Bedeutungsverwandte:
vgl. eingeweide
gereb
gereibe
gerete
geried
gescheid
das
) 4, 2
geschlinge
grien
grim
das
), inäder
ingeräusch
ingeschlächt
ingetüme
Belegblock:
Rennefahrt, Wirtsch. Bern
377, 34
(halem.
, 1482
/4
): Ouch soͤllent si [meister] [...] soͤlich koͤpf und das gerig gantz daͧvon tuͦn.
Henisch
1517
; Schweiz. Id.
6, 818
.2.
›Laich von Fröschen, Kröten‹.Bedeutungsverwandte:
froschlache
froschleich
krötengericke
1
geleich
geschmeis
2
leich
Belegblock:
Henisch
1517
(Augsb.
1616
): Gerick [...] Kroͤtengerick / Froͤschlaich / Froͤschlachen / ranarium fœtus.
3.
›Gefüge, Zusammenhang‹, im einzelnen mit unterschiedlichem Bezug, z. B. auf eine Türaufhängung, ein Körpergelenk.Phraseme:
weder geschik noch gerik haben
›weder Hand noch Fuß haben‹; keinen gerik mit etw. wissen
›mit etw. nichts anzufangen wissen‹. Belegblock:
Schwäb. Wb.
6, 2014
f. (jeweils a. 1642
).