geldsucht,
die
.
›Geld-, Habgier‹;
zu
geld
(
das
) 1.
Bedeutungsverwandte:
geit
,
geizigkeit
,
geldseuche
; vgl.
geirigkeit
,
geitigkeit
,
geizhunger
,
greit
,
gutsucht
,
häbesgelust
.

Belegblock:

Schöpper
19b
(
Dortm.
1550
):
Geitz geitzigkeit geltsucht geltseuche.
Böhme, Morg.R.
144, 3
(Hs. ˹
schles.
,
1612
˺):
Wer hat des Pabstes geld-sucht / abgoͤtterey / finantzen und betrug in Teutschland aus der Kirchen gefaͤget?
Schade, Sat. u. Pasqu.
3, 280, 19
(
Straßb.
um 1545
):
er hat freilich die geltsucht im seckel gehabt, darumb haben ihn des bischofs seckeltreger cristieren muͤßen.
Maaler
155r
;
Dietz, Wb. Luther
2, 61
;
Schwäb. Wb.
3, 277
.