geldnez,
das
;
–/
auch
.
›Mittel, unlautere Methode zum Gelderwerb‹;
zu
geld
(
das
) 1.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
geldstrik
.

Belegblock:

Kurz, Waldis. Esopus
100, 120
(
Frankf.
1557
):
all fehrlich wandel, | All Wucher, schinderey, auffsetz, | Practick, list, wechssel, all Geltnetz | Wurden auff einmal hingereumt.
Franck, Klagbr.
223, 8
(˹wohl
Nürnb.
˺
1529
):
Es sind auch ander geschwindt mumer vnd geltnetz / nemlich die weyhung der kirchen / altar / capellen / glocken.
Sachs
8, 414, 15
(
Nürnb.
1558
):
Auch machet er auch viel gesetz | In der statt Rom strick und geltnetz, | Darmit er die burgerschaft schundt.
Schade, Sat. u. Pasqu.
2, 253, 25
(o. O.
um 1524
/
5
):
Sie [messe] ist angeklagt. [...] sie sei ein menschen tant, [...] ein [...] betrüglich geltnetz, bauchgot, ja ein große abgötterei.
Dietz, Wb. Luther
2, 61
;
Schwäb. Wb.
3, 276
.