gelünge,
das
.
›Eingeweide, Innereien, Lunge und Leber‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
gekröse
.

Belegblock:

Sachs
9, 340, 4
(
Nürnb.
1557
):
Da sie beyde zu tische sassen, | Das glüng zu einer vorricht assen.
Müller, Nördl. Stadtr.
137, 38
(
schwäb.
,
1467
):
man sol auch in ainem ieden schawf die leber und daz geling laussen; in welhem schaf die aber nit beliben möcht, so sol man die leber und das geling neben dasselb schaͧf, des es ist, hencken.
Ebd.
241, 32
(
schwäb.
,
1463
):
das die metzger füro nieman, so es gern flaisch kaufte, andingen, weder geluͤnn, kroͤs, kalbsköpf, fuͤss [...] darzuͦ zuͦ nemen.
Mollwo, Rotes Buch Ulm
167, 29
(
schwäb.
,
A. 15. Jh.
):
denn edaz alltzit hoͤpter und geluͥngge ungewegen suͥllen verkouft werden.
Schwäb. Wb.
3, 308
;
Schweiz. Id.
3, 1342
.