gegenreiten,
das
.
1.
›das Entgegenreiten (beim Empfang von Gästen)‹.

Belegblock:

Chron. Nürnb.
5, 481, 10
(
nobd.
,
E. 15. Jh.
):
also ward man eilentz darzu beschaiden im rat waß iederman tun solt, damit alle dingk zugericht würden mit enphahen, gegen reiten.
Qu. Brassó
5, 546, 9
(
siebenb.
,
1616
):
Kompt Fürstlich Gnaden [...] in die Stadt hora 12. Wird beide, mit Kegenreiten sowohl mit stattlichem Schiessen, ehrlich eingefueret.
2.
›das Gegeneinanderreiten (im Turnier)‹.

Belegblock:

Chron. Augsb.
2, 97, 11
(
schwäb.
, Hs.
16. Jh.
):
marggraf Albrecht von Prandenburg der tett ain gegenreiten mit scharpfen glänen mit herrn Hansen Frawenberger.
Ebd.
2, 98, 10
:
ee und sie das gegenreiten tetten, da ließ der marggraf in den schranken umbreiten 13 große ross.