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gedanken,
V.
›jm. (für etw.) danken‹; mit Dat. d. P., mehrfach mit Gen. d. S.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok.
6992
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
so mac her uns dort gedanken, | Als her uns mit gnaden hat berucht.
Hübner, Buch Daniel
6550
(
omd.
, Hs.
14.
/
A. 15. Jh.
):
Also daz wir gedanken | Hie Gote siner gute.
Strauch, Par. anime int.
10, 34
(
thür.
,
14. Jh.
):
libe herre, waz getun ich daz ich dir gedanke?
Henschel u. a., Heidin
1159
(
nobd.
,
um 1300
):
Waz wiltu im zv lone geben | Oder wie wilt im gedanken des.
Chron. Augsb.
3, 129, 10
(
schwäb.
,
E. 15. Jh.
):
das sie [künigin] in nit wol gedancken mecht.
Adrian, Saelden Hort
11236
(
alem.
, Hss.
E. 14.
/
15. Jh.
):
wie ich ummer dir gedank.
Primisser, Suchenwirt
44, 97
(
oobd.
,
2. H. 14. Jh.
):
Dez chan ich Peter Suechenwirt | Laider nicht gedankchen | Mit worten, mit gedankchen.
Wiessner, Wortsch. Wittenw. Ring.
1970, 65
.