geburtsglied,
geburtglied,
das
;–/-er
.›(männliches/weibliches) Geschlechtsteil‹;
zu
geburt
1.Belegblock:
Barack, Zim. Chron.
4, 206, 34
(schwäb.
, M. 16. Jh.
): Da hat sie [...] vierzig cronnen an goldt [...] zu ir unden in leib gedruckt und also in dem gepurtglid mit ir anhaimsch gebracht.
Sudhoff, Paracelsus
14, 446, 1
(um 1570
): Die aufrichtung der geburtsglidern ist ein sympathia und kompt von einem dicken blast, ein art des krambs den leib bewegt.
Bauer, u. a., Kunstk. Rud.
254
(oobd.
, 1607
/11
): 1 stückle harter stain wie fewrstain, ist formirt nattürlich als ein geburtsglidlein von einem knäblin.
Schöpper
114a
; Schwäb. Wb.
3, 139
.