gebrut,
das
;
zu
gebrut
›Brut, Geschwür‹ (
Dwb
4, 1, 1, 1878
).
1.
›Eiter als Ausdruck eines entzündlichen, fiebrigen Zustandes, Geschwür‹;
vgl.
brut
 1.

Belegblock:

Maaler
160r
(
Zürich
1561
):
Gebruͤt (das) Paronychia. Zuͦ vorderist an den fingeren.
2.
›Nachkommenschaft, Kinder‹;
zu
brut
 4.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
abkunft
 2,
afterkunft
,
afterkünne
,
art
(
die
) 10,
brut
 4,
gesäme
,
geschlecht
(
das
) 10,
gewächs
 6,
gezüchte
 1.

Belegblock:

Euling, Kl. mhd. Erz.
813, 918
(
nobd.
,
E. 15. Jh.
):
Gib, herr, der versuchung nein | wieviel dü senfter gute, | was an dir suß mug gesein, | mein menschliches gemute | mit deiner milch du es lab, | gotliches honigs gebrute.