erbsweise,
Adv.
›durch Erbgang, als Nachlass, erblich‹; auch: ›in Erbpacht‹; vgl.
erbe
(
das
) 1.

Belegblock:

Kurrelmeyer, Dt. Bibel
9, 428, 13
(
Straßb.
1466
):
Ob ein fúrst gibt ein gab einem von seinen súnen: sein erb wirt seiner súne: sy besitzent sy in erbesweyse.
Köbler, Stattr. Fryburg
136, 33
(
Basel
1520
):
so sol der muͦtter der dritteil [...] erbßwiß volgen.
Sudhoff, Paracelsus
7, 444, 36
(
1529
):
wie also ein krankheit der andern nach entsprungen ist und also leiben erbweis.
Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu.
2, 276, 19
(
schwäb.
,
1611
):
Wann dann außgeseßnen ein ligends guet erbsweis zuestüende.
Köbler, a. a. O.
196, 26
;
Geier, Stadtr. Überl.
613, 38
;
Rwb
3, 157
;
Schweiz. Id.
16, 1910
;
Cirullies, Rechtsterm. Anh.
1981, 143
.