dumheit,
auch:
tumpheit,
die
.1.
›Dummheit, Torheit‹; vgl.
dum
1.Bedeutungsverwandte:
torheit
unwitze
blindheit
blödekeit
Gegensätze:
weisheit
Belegblock:
Große, Schwabensp.
53a, 13
(Hs. ˹nd.
/md.
, um 1410
˺): doue luͦte, de so tuͦmp sin gewest, daz in ire vruͦnt ire guͦt an gewinnen hant vor gerichte [...] van ir tumpheit daz ist geschen.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
2, 63, 11
(Straßb.
1466
): Wann daz do ist ein tumbheit
[
TorheitLuther
1545, 1. Kor. 1, 25: ]
gottz .
das ist weiser denn die leúte. Rieder, St. Georg. Pred.
152, 10
(Hs. ˹önalem.
, 1387
˺): daz ander ist unwitze und tumphait wider sin
[Gottes]
wisshait. Ebd.
331, 10
: ez dunket mich aber nit ain klainnú tumphait daz sich der nit verzihet weltlicher vroͤden.
Dirr, Münchner Stadtr.
333, 85
(moobd.
, 1340
): laeut, die ez mit irer tumphait darzuͦ pracht habent, daz in ir frewnt, die ir pfleger warn, ir guͦt vor gericht abgewinne(n)t.
Leman, Kulm. Recht
2, 5, 47
.2.
›Frevel, Verbrechen‹.Bedeutungsverwandte:
vgl. 2
ban
bosheit
Belegblock:
Große, Schwabensp.
50a, 2
(Hs. ˹nd.
/md.
, um 1410
˺): duͦmpheit noch rouͦp, dopelspil noch wuͦcher, des ne is neman plichtich vor den anderen zuͦ geldene.
Rwb
2, 1151
.3.
s. dum
4.