diechter,
der
, auch das
;zu
mhd.
diehter
›Enkel‹
(Lexer
); zur strittigen etymologischen Einordnung vgl. 1, 424
Kluge/S.
s. v. 2011, 917
tichter
und Dwb, Neub.
.6, 941
›Enkelkind‹.
Bedeutungsverwandte:
1
enkel
kindeskind
nachkömling
Wortbildungen
diechterin
enkelin
kindstochter
Belegblock:
Wyss, UB Deutschord. Hessen
26, 29
(hess.
, 1362
): Ich Herte von Breidenbach wilen ee Fredebrachtes Reigen diechter scheffens zuͦ Wetslar [...].
Ebd.
169, 8
(1384
): Were es auch sache, daz [...] myne dichtern adir ir erbin quemen unde wuldin die obgnanten hobereyde widdir [...] losin.
Köbler, Ref. Franckenfort
41, 18
(Mainz
1509
): Damit woͤllē wir doch nit abgeschnittē habē dz recht den dichtern in abstigender linien gegebē.
Dict. Germ.-Gall.-Lat.
117
(Genf
1636
): Dichtirn / Kindtstochter / Encklin.
Rwb
12, 834
.