dankbarlich,
dankbärlich,
Adj.
›von Dank erfüllt, dankbar‹;
zu
dankbar
 2.
Syntagmen:
etw. d. aufopfern, jn. d. aufnemen / empfangen
;
die dankbarliche betrachtung, der dankbarliche mut
.

Belegblock:

Peil, Rollenhagen. Froschm.
243, 6116
(
Magdeb.
1608
):
Bath es [Meußlein] / er [Lewe] wolt jhms leben schencken / | Danckbarlich wolt es das gedencken / | Widdrumb hertzlich vmb jhn verschulden.
Kehrein, Kath. Gesangb.
3, 277, 59
(
Köln
1582
):
Fuͤr mich her aus der finsternis zuͦm leben, | [...] Dafuͤr wil ich, | Mit dankbarlichem muͦt | Hochpreisen dich.
Bihlmeyer, Seuse
281, 22
(
alem.
,
14. Jh.
):
Es enwaz kein stúndli so kurz, ich soͤlt es kostberlicher han gehebt und dankberlicher denne ein armer mensche, der im ein kúngrich ze eigen gebe.
Strauch, Schürebrand
24, 31
(
els.
,
E. 14. Jh.
):
Ach liebe begirliche nochvolgerin, künnent ir uwerme geminneten lider Jhesu Christo nút [...] gevolgen in dangberlicher betrahtunge.
A. à S. Clara. Glori
52, 17
(
Wien
1680
):
Jephte der Kriegs-Fürst hat sich einmal GOTT dem HERRN stark verpflichtet / wann Er ihm werde helffen seine fyeind überwinden / so wolle er das Erste / so aus seinem Haus ihm entgegen werde gehen / dankbarlich aufopffern.
Holland, H. J. v. Braunschw. V. e. Weibe
281, 9
;
Quint, Eckharts Pred.
2, 169, 2
;
Chron. Nürnb.
4, 241, 5
;
5, 485, 15
;
Sachs
6, 339, 15
;
Harsdoerffer. Trichter
3, 164, 23
;
Dietz, Wb. Luther
1, 395
;
Rwb
2, 695
.