dahintenbleiben,
V., unr. abl.
›(in einer Rangfolge) zurückbleiben, verborgen bleiben; abseits von etw. bleiben‹; im Zusammenhang mit chemischen Prozessen der Auflösung und Umwandlung von Substanzen: ›als Rückstand übrig bleiben‹; vgl.
bleiben
(V.) 1.Belegblock:
Göz. Leichabd.
205, 8
(Jena
1664
): Wir [die Christen] sind mehr als gewiß / daß wir dermahleinst wiederum werden mit dieser unserer Haut uͤmgeben werden / und in dem unseren Fleische Gott schauen: es darf nicht ein aͤderlein von uns dahinden bleiben.
Kehrein, Kath. Gesangb.
1, 173, 21
(Leipzig
1537
): Joseph vnd auch Maria zart, | Machten sich auff die widerfart, | Jesus der blieb da hynden.
Dietrich. Summaria
27r, 36
(Nürnb.
1578
): Das kan aber Gott nicht gefallen / derhalben / ob sie wol beruffen sind / bleiben sie doch dahinden / sie sind nicht erwehlet.
Neumann, Rothe. Keuschh.
1531
; Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
286, 7
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