constellation,
constellaz,
die
;
-Ø/–
; lat. Flexion;
aus
lat.
cōnstellātio
›Stand der Gestirne‹
(
Georges
1, 1552
).
›(für das Schicksal eines Menschen bedeutsamer) Stand der Planeten‹;
zu
constellieren
.
Obd.
Syntagmen:
einer c. ledig werden; unter einer c. geboren werden; c. der planeten; äussere / böse / innere / microkosmische / unnatürliche / venerische / verkerte c.; art / feuer der c.

Belegblock:

Gille u. a., M. Beheim
352, 67
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Ein grosser glab wurt schein | und der wurt vast peston | zu der cunstellacion | der grassen in dem cancer.
Sachs
22, 422, 1
(
Nürnb.
1547
):
Die vollkumenlich constellacion der planetten und ander gotter.
Barack, Zim. Chron.
2, 433, 16
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
Zu achten, sie seie under ainer verkerten, unnaturlichen constellation geporn worden.
Sudhoff, Paracelsus
7, 310, 4
(
1529
):
das du kanst die krankheit erkennen ob die zeichen der inern oder eußern constellation zugestelt sollen werden.
Ebd.
345, 7
:
dasselbig greif also an, das du erstlich der venerischen constellation ledig werdest.
Ebd.
486, 6
:
die constellaz zeigt an ein sonderlichen willen und ein fürtrefliche hoffart.
Ebd.
14, 146, 24
(
1529
/
32
):
die leut gênt den himel in seiner constellation nichts an.
Ebd.
263, 19
:
so got die ordnung seet und gibt und aber das feur der constellation verderbt mer, dan es nuz macht.
Gille u. a., a. a. O.
352, 50
;
Sudhoff, a. a. O.
1, 31, 18
;
7, 340, 7
;
10, 641, 30
;
Schulz/Basler
1, 383
.