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claret,der
;zu
mhd.
klâret
›Kräuterwein‹
(Lexer
), dies über 1, 1607
afrz.
clairet
aus lat.
clārus
(Duden, Das gr. Fremdwb.
; 1994, 691
Dwb
).5, 1000
›roter Gewürzwein‹.
Bedeutungsverwandte:
gewürzwein
lautertrank
weinmet
Syntagmen:
k. aussaufen / einschenken / machen / zurüsten; kante / pot mit k
.Wortbildungen
claretmacher
apoteker
würzer
clarettrank
Belegblock:
Adomatis u. a., J. Murer. Zorob
183
(o. O. um 1575
): Mit Hypocras und Zittwenwyn | deß besten der im land mag syn | Claret / Francken und Reynfal | Katzenthaler und Pfaͤdersheimer | und uß dem Vaͤltlin etlich eimer.
Chron. Magdeb.
2, 232, 30
(nrddt.
, 1505
, Hs. E. 16.
/A. 17. Jh.
): Man ßoll aber keinen süßen Wein als Malvasier, Rivahl, welchen Wein, Clareth oder dergleichen schencken.
Luther, WA
33, 184, 9
(1531
): Wen ein Artzt ein rein lauter wasser nimpt und machet ein Zucker wasser oder Clareth draus.
Sachs
5, 128, 8
(Nürnb.
1557
): Der artzet schicken thet | Dem krancken ein klaret.
Schib, H. Stockar
133, 10
(halem.
, 1520
/9
): der graff [...] schankt mian mir aim morgen ain grosin kanten mit klarett.
Barack, Zim. Chron.
2, 318, 25
(schwäb.
, M. 16. Jh.
): als eben ungeschicht selbigs tags der apoteker in zwaien geschieren ein claret zugerüst [...] haben sie solchen claret ussgesoffen.
Bächtold, Zugabe H.R. Manuel.
304, 31
; Blümcke, Hans. Gesandtsch.
194, 20
; Chron. Magdeb.
2, 234, 13
; Krebs, Prot. Spey. Domkap.
2, 5725, 2
; Menge, Laufenb. Reg.
5381
; Kurrelmeyer, Dt. Bibel
8, 341, 10
Var.; Brack
c 1v
; Maaler
84v
; 491v
; Henisch
607
; Schwäb. Wb.
6, 2314
; Schweiz. Id.
3, 686
; Gleinser, Anna v. Diesb. Arzneib.
1989, 165
.