bubenleben,
das
.
›unstetes Leben, Lotterleben‹; zu
bube
3,
leben
(
das
) 4.

Belegblock:

Sachs
17, 167, 11
(
Nürnb.
1554
):
Ir halt euch, daß es ist ein schand, | Und stecket in dem buben-leben.
Fuchs, Murner. 4 Ketzer
2446
(˹wohl
Straßb.
˺
1509
):
wann man wisßt das bůben leben, | Man würd eüch nit ein sawstig geben.
Barack, Zim. Chron.
1, 478, 12
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
Sie hat iren hauswürt, auch die kündt sampt haus und hof verlassen, ist auch hinfüro in solchem buebenleben verharrt.
Roder, Hugs Vill. Chron.
165, 20
(
önalem.
,
1527
):
Sy warend mit allen dingen Luters wie die von Bern und Zürich und ander, die mit dem bůbenleben umginen.
Adrian, Saelden Hort
4128
(
alem.
, Hss.
E. 14.
/
15. Jh.
):
do bůbenleben er gewan.
Dietz, Wb. Luther
1, 354
;
Bad. Wb.
1, 354
;
Schwäb. Wb.
1, 1487
;
Schweiz. Id.
3, 969
.