brautgebe,
der
;
-n/–
;
zu
mhd.
briutegebe
›Bräutigam‹
(
Lexer
1, 356
).
1.
›Bräutigam‹;
vgl.
braut
 1,
geben
 5.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
braut
 4;
bräut(i)gam
 1,
bräutling
,
gespons
 4,
preiger
.

Belegblock:

Chron. Augsb.
1, 230, 13
(
schwäb.
,
1462
):
Burckhart von Schällenberg was der prutgeb, hat hie genomen Peter Egens tochter.
Mollwo, Rotes Buch Ulm
217, 10
(
schwäb.
,
1411
):
ob man gest zů der hochtzit her gebetten oder geladen hett, die den bruͥtgeb oder die brut angehorten.
Rwb
2, 466
.
2.
in mittelalterlicher christlicher Allegorie und Symbolik für Gott und/oder Christus;
vgl.
1
geber
.

Belegblock:

Bauer, Imitatio Haller
43, 17
(
tir.
,
1466
):
du getreue sel, du solt dein hercz peraiten dem preutgeben, das er czue dir kchöm vnd in dir wanung hab.
Bauer, Haller. Hieronymus-Br.
61, 3
(
tir.
,
1464
):
Sëcht an, mein liebster vater der ist worden ein liechter präutgeb.