brachfeld,
das
;-s/–
.– Gehäuft im urkundlichen Schrifttum.
›brachliegendes Feld‹; zu
brach
(Adj.).Bedeutungsverwandte:
brache
Belegblock:
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
64, 26
(osächs.
, 1570
/7
): Uff einen acker brachfelt mus man zum tungen haben 30 fuder mist.
Ebd.
254, 11
: In disem monat säe rubensaat auf ein getünget brachfelt im neuen monden.
Kollnig, Weist. Schriesh.
114, 8
(rhfrk.
, 1595
): Es soll auch das brachfeld flürlich und ohnbesäet bleiben.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 36, 2
(schwäb.
, 1574
): allain mag ein jeder sollich braachveld mit rüeben, flachs, lein [...] besaumen.
Ebd.
3, 806, 33
(schwäb.
, 1610
): ein jeder undertan [...] wenigist den vierten tail seines brachvelds bis Georgi unumbgeackert zur schaffwaid ligen lassen solle.
Winter, Nöst. Weist.
1, 267, 28
(moobd.
, 16. Jh.
): wan das velt im prachvelt ist, so hat er mit den seinigen zu halten ausserhalb des Aichgraben.
Voc. inc. teut.
t vv
; Dasypodius
150r
; Schwäb. Wb.
1, 1333
.