bodenzins,
der
;
-es/-en
.
›Abgabe (in Geld oder Naturalien) für die Nutzung fremden Grund und Bodens‹;
zu
boden
 1.
Bedeutungsverwandte:
bodengülte
.

Belegblock:

Wyss, UB Deutschord. Hessen
74, 32
(
hess.
,
1368
):
Och bekennin wir, daz der cyns off dem egenanten garten dir erste budden cyns ist, wende der garte anders nymanne me gyldet ader cynset.
Kollnig, Weist. Schriesh.
205, 11
(
rhfrk.
,
1695
):
Diejenige grund- und bodenzinß an gelt, cappen und hünern, so gnädigster herrschaft dies orts jährlich auf Martini fallen, hafften auf gewießen liegenden gütern.
Chron. Augsb.
9, 310, 21
(
schwäb.
,
1536
):
dann wir noch alle jar dem Caspar Schneider fl. 26 gelt bodenzins geben müssen.
Schib, Urk. Laufenb.
241, 8
(
halem.
,
1548
):
gypt von disem haus vorzins dem gotzhaus sant Fridli zů Seckingen ein gewonlichen boden zinß.
Boner, Urk. Aarau
738, 4
(
halem.
,
1528
):
jerlichs boden vnd ewigs zinses vff dem hoff zů Buchs, den do buwett dißmalß Heini Gadlinger.
Rennefahrt, Zivilr. Bern
700, 18
(
halem.
,
1582
):
wan desselbigen zinß oder lächenlüth ime den zinß järlichen nach bodenzinses bruch und recht nit ordenlichen ußrichten.
Merz, Urk. Wildegg
186, 10
(
halem.
,
1624
):
verkaufen dem Bendicht Minger [...] zwöyen schůppoßen [...] die frei ledig sind abgesehen vom Bodenzins an das Haus Frouwenbrunnen.
Cirullies, Rechtsterm. Anh.
1981, 119
;
Hulsius
B jr
;
Dasypodius
221r
;
Maaler
73v
;
Dict. Germ.-Gall.-Lat.
91
;
Schwäb. Wb.
1, 1263
;
Rwb
2, 398
.