beschuben,
V.;
zur Schwundstufe von
mhd.
schieben
(
Lexer
2, 723
).
›etw. zustopfen, schließen; jn. beerdigen‹.

Belegblock:

Jörg, Salat. Reformationschr.
164,
Anm. 5 (
halem.
,
1534
/
5
):
den mund zů schoppen
[Var.:
beschüben
]
und stopfen.
Niewöhner, Teichner
254, 18
(Hs. ˹
moobd.
,
1360
/
70
˺):
ob ein tumber gruͤb ein gruben | und wolt ein toten da beschuben | und fuͤnd in ener grub ein schatz.