beitragen,
V., unr. abl.
1.
›etw. herbeitragen, etw. zuführen, etw. beisteuern; jm. gegenüber eine bestimmte Haltung zeigen‹.
Bedeutungsverwandte:
herbeibringen
,
zutragen
.
Wortbildungen:
beitrager
›Träger von etw.‹.

Belegblock:

Belkin u. a., Rösslin. Kreutterb.
166, 7
(
Frankf.
1535
):
er [Ophthalmius] macht sein beitrager als weren sie vnsichtig.
Gille u. a., M. Beheim
74, 30
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
ob ein mensch treit | dem andern veintschafft peÿe.
Heidegger. Mythoscopia
2, 5
(
Zürich
1698
):
und dem buhlerischen Feur Stroh beyzutragen.
Henisch
267
(
Augsb.
1616
):
Beitragen / zutragen / herbei bringen / apportare. Trage holtz bei.
Belkin u. a., a. a. O.
112, 17
;
Dict. Germ.-Gall.-Lat.
69
;
Rwb
1, 1488
.
2.
›etw. vortragen, etw. öffentlich bekanntmachen‹.

Belegblock:

A. à S. Clara. Glori
17, 24
(
Wien
1680
):
Nachdem aber Diocletianus [...] ihnen in eigener hohen Person vollmaͤchtig beygetragen / wie daß er gaͤntzlich gesinnet seye zu Erhaltung seiner Cron.