2
bein,3
beie, die
;–/-en
;-Ø
erscheinend (jeweils zu 2
bein
); zu
mhd.
bîe
›Biene‹
(Lexer
).1, 266
1.
›Biene‹.Bedeutungsverwandte:
imme
Wortbildungen:
beikar
das
) ›Bienenkorb‹ (a. 1332).Belegblock:
Eis, Wahrsagetexte
67, 39
(wobd.
, 15. Jh.
): dy schaff werdñt sterben vnd dye peynen vnd auch dye küe.
Lindqvist, K. v. Helmsd.
1135
(halem.
, Hs. um 1435
): als die bÿ des blůmen frucht | Verkert in hunges suͤsse zucht.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
87, 24
(oobd.
, 1349
/50
): daz hönig vellet […] auf daz gras, und fliegent die peinen dar auf und sament daz.
Gierach, Märterb.
4825
(Hs. ˹moobd.
, A. 15. Jh.
˺): do die pein das chind gesugenn | genüg, sy vonn danne flugenn.
Winter, Nöst. Weist.
2, 672, 42
(moobd.
, 1433
): ob sich begäb das ainem […] ain schwarrn pein […] von handen gieng.
Wedler, W. Burley. Liber
90r
(moobd.
, v. 1452
): da Plato ain kind was, das dy pein im offt vnder die augenn sassen vnd smyertten sein anntlucz mit hönig zu ainem zaichen der suessenn lere.
Drescher, Hartlieb. Caes.
213, 34
(moobd.
, 1456
/67
): Die würmlein, vögelein, pyn oder peyn genennet, die erchanten iren Gott.
Niewöhner, Teichner
668, 26
(Hs. ˹moobd.
, 3. V. 15. Jh.
˺): als dy pein das honig trait | und sich von den pluemen nert.
Gille u. a., M. Beheim
354, 42
; Pfeiffer, a. a. O.
88, 29
; 287, 26
; 294, 8
; Niewöhner, a. a. O.
620, 94
; Gierach, a. a. O.
4801
; Schmitt, Ordo rerum
323, 4
; Rwb
1, 1461
; Schweiz. Id.
4, 909/10
; Schmeller/F.
1, 226
; Öst. Wb.
2, 834
.‒
Vgl. ferner s. v. 2
anen
3.2.
›Bienenschwarm‹; Synekdoche zu 1.Belegblock:
Toeppen, Ständetage Preußen
5, 512, 4
(preuß.
, 1508
): das irkein burger beinen adir schoffe uffm lande hette unde der her adir juncker das em nicht will gonnen, so sall her den burger zcuvor warnen, seine benen und schoffe voninander zcu teylen.
Redlich, Jül.-Berg. Kirchenp.
2, 1, 563, 17
(rib.
, 1536
): Noch 4 beien alleine ind 4 beien zo halven.
Qu. Brassó
5, 427, 36
(siebenb.
, 1612
): den Zehnden aufzuheben von den Baien.
Redlich, a. a. O.
2, 1, 543, 4
; Öst. Wb.
2, 834
.