batalgen,
battelen
(letzteres häufiger),
V.;
zu
mhd.
bataljen, batellen
›kämpfen‹
(
Lexer
1, 134
), dies aus der unter
bataille
behandelten Wortsippe oder Ableitung des bereits entlehnten
bataille
(
Rosenqvist, Frz. Einfluß.
1943, 184
).
1.
›fechten, militärisch kämpfen‹.
Wobd.

Belegblock:

Chron. Strassb.
617, 16
(
els.
,
A. 15. Jh.
):
geschach gros schade zů beden siten und vil battelendes und nyderligendes, wan der künig von Nopels was der […] groͤste tyranne.
Bernoulli, Basler Chron.
5, 140, 10
 (
alem.
,
A. 15. Jh.
):
zugent die von Basel […] gen Rinfelden, und lagent darvor […] und schussent und patellentent da vast.
Bernoulli, Basler Chron. 5, 
511, 2
(
alem.
,
E. 15. Jh.
):
[die von Basel] laͧgen vier wuchen zer landtwer fúr die Walchen, und battelleten mit eynander.
Henisch
198
(
Augsb.
1616
):
Batalien / præliari, conflictari.
Dierauer, Chron. Zürich 
132, 5
;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
22
;
Schweiz. Id.
4, 1802
(a. 
1386
).
2.
als part. Adj.
batalgt
: ›gerüstet, kampfbereit‹.
Bedeutungsverwandte:
bestalt
.

Belegblock:

Schneider, Pont. u. Sid.
85, 31
(
rhfrk.
/
mosfrk.
,
2. H. 15. Jh.
):
Da sich die herren verwappent hatten, gebattelget vnd bestalt […], da ritten sie zu dem leger.