2
barg,
der
;
–/auch
-er
;
zu
bergen
.
– Omd.
1.
im folgenden Beleg mit genitivus explicativus i. S. v. ›Dunkel der Vergessenheit‹.

Belegblock:

Strehlke, Nic. Jerosch. Chron.
144
(
preuß.
,
um 1330
/
40
):
Di zeichin grôz, di wundir starc | der vorgezzinheite barc | nicht sol drucken undir.
2.
›auf Pfählen ruhendes Schutzdach für Getreide oder Heu, Blockhütte auf Bergwiesen zur Heulagerung‹.
Bedeutungsverwandte:
getreidehütte
,
scheune
; vgl.
bargaun
,
barge
.

Belegblock:

Ziesemer, Proph. Cranc. Ez.
3, 15
(
preuß.
,
M. 14. Jh.
):
do quam ich zu den vorvurten, zu dem barge des nuen getreydis.
Ebd. Agg.
2, 17
:
do ir gynct zu einem barge von zwenzik scheffelen.
Joachim, Marienb. Tresslerb.
579, 35
(
preuß.
,
1409
):
2 scot vor den bark in kanynkengarten zu decken.
Karsten, Md. Paraphr. Hiob
1992
(
omd.
,
1338
):
Du kumist also in dinen sark | Als ryfer weyze in den bark.
Ebd.
9653
:
Under dem barge der armen | Di rouber wolden irwarmen | In der mittages stunde.
Rwb
1, 1234
;
Preuss. Wb. (Z)
1, 410/1
.
3.
›Hohlmaß, Gefäß‹.

Belegblock:

Joachim, Marienb. Tresslerb.
538, 24
(
preuß.
,
1409
):
7 scot vor matten und barken, do mete man den lachs vorwarete.
Preuss. Wb. (Z)
1, 410
.