barchenttuch,
das
;–/-er
+ Uml. (meist) oder -e
oder -Ø.
1.
›Barchent (als Tuchart)‹; verdeutlichende Wortbildung zu
barchent
1, tuch
2.Belegblock:
Chron. Augsb.
2, 274, 7
(schwäb.
, Hs. 16. Jh.
): er hat das ungelt von den barchattuochen eingenommen, er ist steurmaister gewesen.
Chron. Augsb.
2, 113, 23
(schwäb.
, Hs. 16. Jh.
): schluegen die barchattuech auf von geschau zu geschau.
Chron. Augsb.
4, 339, 6
; 9, 219, 16
; Schnyder, Qu. Zürcher Wirtsch.
497, 52
.2.
›einzelnes Barchentstück von handelsüblicher Größe und bestimmtem Wert‹; verdeutlichende Wortbildung zu
barchent
2, tuch
1.Belegblock:
Chron. Augsb.
6, 71, 2
(schwäb.
, zu 1536
): ain weber, hett ab den barchanttuechen, so man [...] vorm thor an die maurn und schrancken henckt, 3 oder 4 eln ungeverlich darab geschniten.
Ebd.
8, 172, 19
(schwäb.
, zu 1562
): Melchior Franck von Steppach, der etliche barchatduech uff der Blaich aufgehept.
Ebd.
9, 226, 17
(schwäb.
, 1544
/5
): Dis jars gab man siben pfund woll umb ain barchattuch.
Ebd.
229, 11
: ain zerrissen barchattuch gibt nichts. ain barchattuch, so zekurtz ist, gibt 4 d.
Vock u. a., Urk. Nördl.
2067, 18
; Dertsch, Urk. Kaufb.
1302
; Chron. Augsb.
1, 315, 18
; 4, 124, 17
.