balneum,
das
;lat. Flexion.
›Badewanne‹, metonymisch: ›Wassermenge einer Badewanne‹.
Phraseme:
balneum Mariae
›Frauenbad, Marienbad, Bainmarie, „ein gefäsz mit wasser, unter welches feuer angemacht wird, um ein anderes gefäsz darein zu setzen und zu destillieren“‹ (so Dwb
für 1781/95).6, 1626
Bedeutungsverwandte:
vgl. bad
Belegblock:
Jaeschke, Anna v. Diesb. Arzneib.
1978, 90, 19
(halem.
, 1658
): wer/dind sie [diße vier stuck] in ein wolgleseürten haffen gethan und zweÿ lod / zimmetpulver darüber gesäet, [...] vnd endtlich in das Balneum Mariae / eÿngesetzt vnd wol vnd seüberlich gebrendt.
Sudhoff, Paracelsus
14, 393, 41
(1568
?): was anders vom werkzeug zu deinem fürhaben gehört, von glesern, als kolben, [...], und irdine geschirr, von balneo, wintöfen, reverber und anderen furnis.
Gleinser, Anna v. Diesb. Arzneib.
1989, 47
.