baderin,
die
.›Betreiberin, Bewirtschafterin eines öffentlichen Bades‹; zu ihren Tätigkeiten gehörte oft die Ausübung der Wundarznei sowie der Geburtshilfe;
zu
bader
1.Belegblock:
Chron. Nürnb.
5, 604, 27
(nobd.
, 1499
): da stund ein alte frau unter dem pranger auf dem penklein [...], genant die paderin von ..., [...] und sie zu valschem spil dem ietzgenanten Pok geholfen, auch valsche ertznei getriben.
Ebd.
628, 1
(1501
): dapei
[bei einer Geburt]
ist gewesen die Vorpergerin und Elßpeth Veyt paderin und Margret Walkerß heuserin. Straus, Juden Regensb.
1039, 6
(oobd.
, 1519
): ainer schreinerin auf 1 schwarze schuͤrzn 4 gr. It. ain alts par hosen ainer padrin gelichen 4 gr.
Leisi, Thurg. UB
7, 366, 24
; Rechn. Hermannst.
40, 34
; Bremer, Voc. opt.
1, 31044
.‒
Vgl. ferner s. v. abzieher
2.