ausarbeiten,
V.
1.
›außerhalb einer vorausgesetzten Bezugsstelle arbeiten‹; zu
arbeiten
1.Belegblock:
Schwäb. Wb.
6, 1553
(a. 1528
).2.
›etw. durch Anstrengung aus sich herausarbeiten, austreiben‹.Belegblock:
v. Liliencron, Dür. Chron. Rothe
683, 16
(thür.
, 1421
): do machte her eyne jagit mit den seynen yn eynen walt unde meynete, her wolde ys
[Gift]
uss reiten unde arbeiten.3.
›etw. fertig, zu Ende bearbeiten‹; ütr.: ›etw. (z. B. eine Frage) erschöpfend beantworten‹; von Sachen: ausgearbeitet haben
›verschlissen, verbraucht sein, ausgedient haben‹ (z. B. von hütte
als Metapher für ‘Leib’ gesagt); von Personen: ›jn. erledigen, töten‹.Bedeutungsverwandte:
fertigen
ausdienen
Belegblock:
Straus, Juden Regensb.
979, 37
(oobd.
, 1518
): rauͤchheuͤt, di nit gar auͤsgearbait sindt, das sy sehen, das es gestolns guͤet ist.
Dietz, Wb. Luther
1, 159
; Henisch
96
; Schwäb. Wb.
1, 451
.4.
›etw. bearbeiten, durcharbeiten‹.Wortbildungen:
ausarbeitung.
Belegblock:
Luther. Hl. Schrifft.
Sir. 39, 31
(Wittenb.
1545
): [ein Schmid] sihet drauff / wie er das Werck recht mache / vnd mus dencken / wie ers fertige / vnd früe vnd spat dran sein / das ers fein auserbeite.
Göz. Leichabd.
295, 21
(Jena
1664
): iederzeit sahe man ihn aͤmsig in Ausarbeitung derer Schrifften.
Henisch
96
(Augsb.
1616
): Außgearbeitet Silber.
Voc. Teut.-Lat.
c jv
.