aufrüstung,
die
;
-Ø/
–.
1.
s.
aufrüsten
 1.
2.
s.
aufrüsten
 5.
3.
›Ausstattung, Ausrüstung (als Handlung) von jm. zu einem vorgesehenen Zweck (oft zum Kriegszug)‹; metonymisch: ›die finanziellen und sonstigen Mittel, die die Ausrüstung erfordert‹;
vgl.
aufrüsten
 6.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
aufrüste
.
Syntagmen:
a. machen, jm. die a. geben
;
der a. halb ratschlagen
;
jm. etw. für / zu a. geben / zusenden
;
schnelliche a.

Belegblock:

Buch Weinsb.
2, 249, 2
(
rib.
,
1572
):
was vur jeder person zerong zu geben [...], und van der uffrustong.
Schmidt, Frankf. Zunfturk.
1, 2, 32
(
hess.
,
M. 15. Jh.
):
dweile sich [...] zu schnellicher uffrustung blecheharnesch [...] dynlich erfunden.
Bernoulli, Basler Chron.
4, 44, 8
(
alem.
,
1431
):
so sol inen doch des monates solde gantz beliben mit der uffrústung.
Tobler, Schilling. Bern. Chron.
1, 82, 14
(
whalem.
,
1484
):
zuͦ ratslagen der ufrústung halb der zechentusent mannen.
Buch Weinsb.
1, 246, 19
;
Rwb
1, 931
;
Bad. Wb.
1, 85
;
Schweiz. Id.
6, 1550
.
4.
›Unruhe, Aufregung, Bewegung‹;
vgl.
aufrüstig
 3.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
aufbruch
 6,
aufregung
.

Belegblock:

Buch Weinsb.
3, 180, 25
(
rib.
,
1583
):
Statgeschrei und uffrustung der gaffeln. Lantzknecht und Kirspach gefangen.
Bolte, Pauli. Schimpf u. Ernst
1, 35, 9
(
Straßb.
1522
):
Nun sihe ich kein Uffruͤstung in dem Hoff.
Roder, Hugs Vill. Chron.
72, 18
(
önalem.
,
um 1500
):
es was in allem land ain groß forcht und uffrustung.