auferstehung,
die
;
-Ø/
–.
1.
›Auferstehung (aus dem Zustand des Todes zu einer neuen Form des Lebens)‹, von Christus gesagt sowie von den Toten am Tage des Jüngsten Gerichts;
zu
auferstehen
 2.
Zur Sache:
LThK
1, 1028-1051
(s. v.
Auferstehung Christi
u.
Auferstehung des Fleisches
);
TRE
4, 441-575
;
Rgg
1, 688-702
;
Lex. d. Mal.
1, 1200-1203
.
Phraseme
(formelhaft):
got verleihe jm. eine fröliche a.!
Bedeutungsverwandte:
auferstendnis
,
urstände
; vgl.
auferstand
,
auferständigung
,
auferstende
,
auferstendung
.
Syntagmen:
durch die a. gerecht werden
;
fröliche
(oft)
/ herliche / neue a.
;
a. der leiber / leute / toten
;
zeuge der a
.

Belegblock:

Luther. Hl. Schrifft.
Joh. 11, 25
(
Wittenb.
1545
):
Jhesus spricht zu jr / Jch bin die Aufferstehung vnd das Leben / wer an Mich gleubet / der wird leben / ob er gleich stürbe.
Dietrich. Summaria
29v, 8
(
Nürnb.
1578
):
lassen sich die Saduceer duncken / sie haben ein festen grund / das kein aufferstehung koͤnne sein.
Moscherosch. Ges. Phil. v. Sittew.
48, 27
(
Straßb.
1650
):
Wird also das grosse Leyd bald in Freude, die Trauer vnd der Todt in eine Neue Auferstehung verwandelt werden.
Chron. Augsb.
8, 116, 8
(
schwäb.
, zu
1561
):
Gott, der allmechtig, verleiche ime und uns allen ain fröliche aufersteung.
Andreae. Ber. Nachtmal
49r, 6
([
Augsb.
]
1557
):
mag das woͤrtlein (Gaistlich) verstanden werden / Als ob Christus nicht mehr den leib nach der Substantz vnnd wesen hette / so vor seiner herrlichen Aufferstehung von den Todten / ain natülicher
[!]
leib genañt.
Göz. Leichabd.
191, 6
;
Froning, Alsf. Passionssp.
7708
;
Kehrein, Kath. Gesangb.
1, 241, 9
;
Sudhoff, Paracelsus
8, 250, 17
;
Chron. Augsb.
9, 250, 14
;
Grothausmann, Stadtb. Karpfen
90, 27
;
Schöpper
113a
;
Dietz, Wb. Luther
1, 127
;
Lindmeyr, Wortsch. NT.
1899, 39
.
2.
s.
auferstehen
 3.