anläuten,
V.
1.
›durch Läuten ein Zeichen zu etw. geben‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
ausläuten
 1.
Wortbildungen:
anläutgeld.

Belegblock:

Ermisch, Sächs. Bergr.
192, 22
(
osächs.
,
1509
):
tzu itzlicher schicht sall man ein stunde tzuvor anleutten.
Kehrein, Kath. Gesangb.
2, 593, 17
(
Nürnb.
1631
):
Eine schoͤne beut die Seel einschneidt, | Welcher die zeit zur Meß anleut.
Rwb
1, 675/76
.
2.
›läuten (um Einlaß zu erhalten)‹.

Belegblock:

Schade, Sat. u. Pasqu.
2, 105, 4
(o. O. o. J.):
so er wirt anleuten, für gon und nichts geben, mit gebundnen henden [...] werft in in die außwendigen finsternus.
Chron. baier. Städte. Regensb.
133, 1
(
noobd.
,
1534
):
gangen zu einer alten frauen bei den parfüssen, angeleut, nie anhaims gefunden.