anbringung,
die
.1.
›Vorlage von etw. (z. B. eines Tagesordnungspunktes); Meldung, Proklamation von etw.‹; vgl.
anbringen
2.Belegblock:
Chron. Nürnb.
2, 133, 19
(nobd.
, um 1449
): Item ein anbringung an ein gemeine.
Maaler
17r
(Zürich
1561
): Anbringung über etwas zeradt schlagẽ. Relatio.
Rwb
1, 606
.2.
›Beschuldigung‹; vgl.
anbringen
3. Belegblock:
Preuss. Wb. (Z)
1, 140
; Rwb
1, 606
.3.
›Anliegen, Gesuch von jm. an jn.‹; vgl.
anbringen
4.Belegblock:
Chron. Augsb.
9, 159, 19
(schwäb.
, 1444
/45
): ain erber rat wolle soliche anbringung in allem guten, wie es dann ain erber gmaind auch nicht anders vermaine, verstan und dasselb mit fraintlichem willen volltziehen.
4.
›Antrieb, Impuls‹; zu
anbringen
5.Bedeutungsverwandte:
antrieb
Belegblock:
Rot
317
.