altan,
die
,
im späteren Frnhd.
der
;
aus
ital.
altana
›Altan‹
zu
alto
›hoch‹
(
Hiersche, Dt. etym. Wb.
1, 79
).
›abgestützter balkonartiger Anbau des Obergeschosses von Häusern‹.

Belegblock:

Staub, Qu. Wien
3, 2, 2825, 18
(
moobd.
,
1417
):
der hinder tail des kellers durchlangs die alton ob dem kellerhals, das gwelb und die kamer.
Ebd.
2872, 16
(
1418
):
das ober kaͤmerl under der alltan in demselben tuͤrnlein.
Auer, Stadtr. München Anh.
2, 61, 2
(
moobd.
,
1489
):
Nachdem sich in täglicher erfarung befunden, das die gepeu der althänen ain schedlich werch sey.
Stieler
1, 40
;
Schulz/Basler
1, 27
.