alabaster,
der
,alabastrum
, (das
.1.
›Alabaster‹, eine Abart von Gips, dessen durch reines Weiß und marmorierte Farbenzeichnung ausgezeichnete Sorten zur Herstellung von Vasen und Gefäßen verwendet wurden; vgl. 2.Zur Sache:
Lex. d. Mal.
.1, 261
Syntagmen:
den a. arbeiten, ungearbeiteter a.; altar von a
.Wortbildungen
(verdeutlichend): alabasterstein.
Belegblock:
Joachim, Marienb. Tresslerb.
389, 18
(preuß.
, 1406
): unsers homeisters kopp, der von albaster gemacht wart.
Voc. Teut.-Lat.
a vijv
(Nürnb.
1482
): Alabaster. vnd ist weysser marmelstein.
Henisch
35
(Augsb.
1616
): Es stincket jm ein wolriechender Alabaster.
Gereke, Seifrits Alex.
7202
(oobd.
, Hs. 1466
): der estreich und das phlaster | von weisem allabaster.
Belkin u. a., Rösslin. Kreutterb.
62, 1
; Pyritz, Minneburg
2425
; Morrall, Mandev. Reiseb.
41, 18
; Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
453, 12
; Starzer, Qu. Wien
1, 5, 6193, 21
; Brack
d 10v
; Mylius
I 7v
.2.
›Gefäß, Büchse aus Alabaster‹; meist zur Aufbewahrung von Salben verwendet; Metonymie zu 1.Bedeutungsverwandte:
vgl. alabasterkopf
Wortbildungen
(verdeutlichend): alabasterbüchse
alabasterkrug.
Belegblock:
Gerhardt, Meister v. Prag
77, 4
(Hs. ˹nobd.
, 1477
˺): Da ging ein weip zcu im die het ein alabaster mit teuer salben.
Henisch
35
(Augsb.
1616
): alabasterbüchsse.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
396, 7
(oobd.
, 1349
/50
): man behelt den campfer in märmeleinen vazzen oder in alabaster.
Bechstein, M. v. Beheim. Evang. Mk.
14, 3
; Bechstein, M. v. Beheim. Evang. Lk.
7, 37
; Lemmer, Brant. Narrensch.
55, 17
; Diefenbach
19
c.3.
›grüne Blütenknospe‹; Metonymie zu 1.Belegblock:
Henisch
35
(Augsb.
1616
): Alabastri werden auch genent / die gruͤne knoͤpff an den blumen.