ackerlänge,
die
.
›Länge eines Ackers‹, als unbestimmte Entfernungsangabe verwendet;
vgl.
acker
 4.
Syntagmen:
eine a. fern stehen / gehen / reiten
;
auf eine a. auswendig sein
;
alle a. stehen bleiben
;
zwei a., eine a. weges.

Belegblock:

Chron. Augsb.
2, 107, 4
(
schwäb.
, Hs.
16. Jh.
):
ich rait in nach und waren sie allbegen villeicht ain ackerleng vor mir.
Seemüller, Chron.
95
Herrsch. 174, 20 (
oobd.
, Hs.
1. H. 15. Jh.
):
betwang si, daz si ain akcherleng herfür nicht torsten.
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
133, 15
;
215, 6
;
Chron. Nürnb.
2, 271, 5
;
Sachs
17, 359, 18
;
Chron. Strassb.
1, 79, 8
;
Chron. Augsb.
2, 172, 1
;
175, 44
;
Wrede, Aköln. Sprachsch.
1, 68
;
Pfälz. Wb.
1, 130
;
Schwäb. Wb.
1, 100
.