achttag(e),
die
;
pl. t.
›Zeitspanne, Frist von einer Woche‹; der gleiche Wochentag wurde als Anfangs- und Schlußtag gezählt;
zu
4
acht
.
Syntagmen:
a. lang; vor a.; in a.
(mehrmals);
nach den a.

Belegblock:

Neumann, Rothe. Keuschh.
187
(
thür.
,
1. H. 15. Jh.
):
das sie [priester] die achtag solden bliben | kusche unnd reine van iren wiben.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 141, 33
(
schwäb.
,
1551
):
die sollen ain jeder seinem grundherrn in achtagen nachdem und er erwelt ist, in aidsstatt loben.
Uhlirz, Qu. Wien
2, 3, 166a, 14
(
moobd.
,
1471
):
so geschech [...] was recht ist, und sein darzue benennet achttag von dato des gerichts.
Ebd.
221b
, 23;
Bachmann, Haimonsk.
73, 33
;
Müller, Nördl. Stadtr.
94, 26
;
Barack, Zim. Chron.
2, 299, 36
;
Winter, Nöst. Weist.
3, 843, 44
;
Rechn. Kronstadt
3, 222, 13
;
Rwb
1, 412
;
v. Künßberg, Acht.
1910, 58
.