achthalb,
Zahlw.,
zu
4
acht
.
›siebeneinhalb‹; der Wert ergibt sich aus der ganzen Zahl, die der jeweils im 1. Bildungsbestandteil genannten Zahl (hier:
acht-
) vorausgeht und dem folgenden Halben; vgl. nhd.
anderthalb
›eineinhalb‹.

Belegblock:

Dinklage, Frk. Bauernweist.
114, 26
(
nobd.
,
1. H. 15. Jh.
):
sie [...] sollen in vertrincken umb achthalben pfennige.
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
170, 13
(
osächs.
,
1570
/
7
):
uff jedes hundert lemmer sieben- oder achthalbehliche hörden schlage.
Rupprich, Dürer
3, 180, 1
(
nobd.
,
1512
/
13
):
hỹ nach will jch ein beib beschreiben achthalbs hawbtz lang, gemes dem negst forbeschribnen man awch fan achthalber hawbt lenge gemacht.
Ebd.
2, 44, 90
;
149, 9
;
Boos, UB Aarau
38, 21
;
v. Künßberg, Acht.
1910, 58,
Anm. 3.