abstat,
Adv.,
auch als Bestandteil unfester Präfixverben auffaßbar.
– Alem.
1.
›weg, von der Stelle, davon‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
abweg
(Adv.) 1.

Belegblock:

Merk, Stadtr. Neuenb.
127, 29
(
nalem.
,
1616
):
Sie sollen auch sölcher versigleter vaßen keines abweg oder abstatt rucken.
V. Anshelm. Berner Chron.
4, 83, 12
(
halem.
,
n. 1529
):
si kan niemand ab stat bringen, wie wol des babsts wil und meinung waͤre, [...] gegen unsern vienden zů verrucken.
Tobler, Schilling. Bern. Chron.
1, 181, 11
(
whalem.
,
1484
):
zoch man in gůter ordnung abstat.
Wyss, Luz. Ostersp.
3, 270
;
Schmid, R. Cysat
6, 1
;
Schmid, Pilgerreisen
403
;
Schweiz. Id.
4, 1235
.
2.
›von statten, weiter‹.

Belegblock:

Sudhoff, Paracelsus
14, 198, 12
(
1529
/
32
):
der arzt hat gut glück, es gat im wol ab stat.
Maaler
6 v
(
Zürich
1561
):
Die sach gadt wol abstat | Geradt wol. [...]. Es gadt weinig Abstat | Gadt nit für sich | Gerat nit.
Schweiz. Id.
11, 1679
/80;
Krieger, Ravensb. Kaufl.
1933, 60
.