absünen,
V.
1.
›sich mit jm. vergleichen‹.
Bedeutungsverwandte:
frieden
; vgl.
abteidingen
 4.

Belegblock:

Wyss, Limb. Chron. U
147, 7
(
mfrk.
,
1395
):
so ensollent sij sich nẏt abesonen mẏt den selben, dẏ uns gefangen hetten.
Wilkes, Ev. Gem. Duisb.
23, 3
(
snfrk.
,
1419
):
dat alsdan en geen partie van onss vander andere partien van ons sich nyet scheiden noch affsoenen, uphoeren noch afflaeten en sall.
Wrede, Aköln. Sprachsch.
49b
.
2.
›sich (mit einer Buße) freimachen; etw. (durch eine Buße) lösen, entsühnen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
abbüssen
 1.

Belegblock:

Chron. Nürnb.
5, 704, 15
(
nobd.
,
1506
):
Item so schaiß auch ein Puck seim kneht in sein maul, der lag auf der wisen, slief. der must sich mit vil geltz absonen.
Wackernell, Adt. Passionssp., Br.
301
(
tir.
,
1551
):
Aus gottlicher macht ich den gottes zarn ab sienn, | Damit wirdt fier die Menschen genueg gethan.
3.
›jn. vermögensrechtlich abfinden‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
abbestatten
.

Belegblock:

Rwb
1, 299
.